Was ist Maxon Cinebench?

Das verbesserte Cinebench Release 20 spiegelt die Fortschritte in der CPU- und Rendering-Technologie während der letzten Jahre wider und misst noch präziser, wie Cinema 4D die Vorteile mehrerer CPU-Kerne und moderner Prozessorfunktionen nutzt. Und das Beste daran: Es ist kostenlos.

Wer sollte Cinebench nutzen?

Jeder, der die Leistung von Hardware beurteilen möchte, sollte Maxon Cinebench in seinen Testparcours aufnehmen. Systemadministratoren können die Messergebnisse nutzen, um die richtigen Kaufentscheidungen zu treffen, Journalisten können damit Testgeräte beurteilen und Hardware-Herstellern hilft Cinebench, ihre neuesten Produkte zu optimieren. Jeder Computer-Anwender kann mit Cinebench die Leistungsfähigkeit seines individuellen Systems feststellen. Im Gegensatz zu abstrakten Benchmarking-Tools, die nur bestimmte Funktionen der CPU testen, bietet Cinebench einen realen Benchmark, dessen Testergebnisse auf den üblichen Anwendungsfällen eines Cinema 4D Nutzers basieren.

 

Anleitung Cinebench (PDF)

TECHNISCHE INFORMATIONEN

  • Cinebench Release 20 verwendet eine deutlich größere und komplexere Test-Szene als R15, die eine etwa achtmal so hohe Rechenleistung beim Rendern benötigt und vier Mal so viel Speicherplatz belegt. Messergebnisse aus R15 und R20 sind deshalb nicht miteinander vergleichbar.

  • Cinebench Release 20 und Cinema 4D Release 20 unterstützen die neuesten Rendering-Technologien, darunter Intels Embree Raytracing Technologie und die neuesten Features moderner CPUs von AMD und Intel. Diese Verbesserungen machen es oftmals möglich, die Renderzeit einer Szene auf derselben Hardware zu halbieren.

  • Cinebench R20 liefert präzisere Benchmark-Ergebnisse für aktuelle und zukünftige CPUs. Es kann getestet werden, ob eine Maschine bei hoher CPU-Last stabil läuft; ob die Kühlung eines Desktop-Rechners oder Notebooks ausreicht, um auch bei länger andauernden Tasks das volle CPU-Potenzial auszuschöpfen und ob der Computer in der Lage ist, anspruchsvolle 3D-Aufgaben aus dem Produktionsalltag zu bewältigen.

  • Cinebench R20 testet nicht die GPU-Performance.

  • Cinebench R20 startet nicht, falls der im System verbaute Prozessor nicht unterstützt wird. Sollte nicht genügend RAM zur Verfügung stehen, um die Testszene zu laden, wird eine Warnung angezeigt und der CPU-Benchmark wird nicht ausgeführt.

  • Im Hintergrund ausgeführte Tasks können die Messwerte erheblich beeinflussen und zu abweichenden Ergebnissen führen. Es empfiehlt sich daher, alle laufenden Programme zu beenden und Virenscanner oder Festplattenindexierung zu deaktivieren. Es ist jedoch unmöglich, alle Hintergrundaufgaben zu eliminieren, denn moderne Betriebssysteme führen immer diverse verdeckte Prozesse aus, die nicht deaktiviert werden können oder sollten, obwohl sie einen geringen Einfluss auf die Ergebnisse haben könnten.

  • Im Hintergrund des Betriebssystems ablaufende Tasks können nicht komplett deaktiviert werden, sie haben jedoch einen leichten Einfluss auf die Messungen und daher können die Testergebnisse etwas variieren. Zudem passen moderne CPUs und Grafikkarten die Taktfrequenz, basierend auf Umgebungsbedingungen wie Strom und Temperatur, dynamisch an. Beispielsweise reduzieren Prozessoren, falls sie zu heiß werden, die Taktfrequenz, um herunterzukühlen und dadurch Schäden am System zu vermeiden. Bei diversen modernen Prozessoren ist unter bestimmten Rahmenbedingungen auch das Gegenteil zu beobachten: Sie sind in der Lage, sich selbst zu übertakten, wenn die Temperatur niedrig genug ist. Daher läuft ein neu gestartetes System in einer relativ kühlen Umgebung in der Regel schneller als das gleiche System, das seit mehreren Stunden in einem beheizten Büro Benchmarks durchführt.

Minimale Systemanforderungen

PC

Windows 7 SP1 64-bit oder neuer
Intel oder AMD 64-bit CPU
mit SSE3 Unterstützung & 4GB RAM

MAC

MacOS 10.11.6 oder neuer
Intel-basierte 64-bit CPU
Apple Macintosh & 4 GB RAM