CINEBENCH

Technische Informationen

  • Cinebench R23 unterstützt jetzt auch die M1-basierten Systeme von Apple.

  • Der neue Cinebench basiert auf dem Code von Cinema 4D R23 und verwendet aktualisierte Compiler. In dieser Version ist standardmäßig eine minimale Laufzeit aktiviert (bisher in den Einstellungen versteckt).

  • Cinebench R23 bietet eine verbesserte Benchmark-Genauigkeit für die aktuelle und die nächste Generation von CPUs. Damit lässt sich testen, ob ein Computer unter hoher CPU-Last stabil läuft, ob die Kühllösung eines Desktops oder Notebooks für länger andauernde Prozesse ausreicht, um das volle Potenzial der CPU auszuschöpfen, und ob ein Computer auch in der Praxis mit anspruchsvollen 3D-Tasks fertig wird.

  • Cinebench R23 bietet die Möglichkeit, die Single-Core-Leistung direkt zu testen, ohne die Option "Erweiterter Benchmark" manuell zu aktivieren. Der "Erweiterte Benchmark" erlaubt es Anwendern, beliebige Mindestlaufzeiten festzulegen, um die Hardware noch länger zu belasten.

  • Aufgrund von Code- und Compiler-Änderungen werden die Cinebench R23-Ergebniswerte auf einen neuen Bereich umgestellt, sie sollten daher nicht mit den Ergebnissen früherer Cinebench-Versionen verglichen werden.

  • Cinebench R23 testet nicht die GPU-Performance.

  • Cinebench R23 startet nicht, falls der im System verbaute Prozessor nicht unterstützt wird. Sollte nicht genügend RAM zur Verfügung stehen, um die Testszene zu laden, wird eine Warnung angezeigt und der CPU-Benchmark wird nicht ausgeführt.

  • Im Hintergrund ausgeführte Tasks können die Messwerte erheblich beeinflussen und zu abweichenden Ergebnissen führen. Es empfiehlt sich daher, alle laufenden Programme zu beenden und Virenscanner oder Festplattenindexierung zu deaktivieren. Es ist jedoch unmöglich, alle Hintergrundaufgaben zu eliminieren, denn moderne Betriebssysteme führen immer diverse verdeckte Prozesse aus, die nicht deaktiviert werden können oder sollten, obwohl sie einen geringen Einfluss auf die Ergebnisse haben könnten.

  • Im Hintergrund des Betriebssystems ablaufende Tasks können nicht komplett deaktiviert werden, sie haben jedoch einen leichten Einfluss auf die Messungen und daher können die Testergebnisse etwas variieren. Zudem passen moderne CPUs und Grafikkarten die Taktfrequenz, basierend auf Umgebungsbedingungen wie Strom und Temperatur, dynamisch an. Beispielsweise reduzieren Prozessoren, falls sie zu heiß werden, die Taktfrequenz, um herunterzukühlen und dadurch Schäden am System zu vermeiden. Bei diversen modernen Prozessoren ist unter bestimmten Rahmenbedingungen auch das Gegenteil zu beobachten: Sie sind in der Lage, sich selbst zu übertakten, wenn die Temperatur niedrig genug ist. Daher läuft ein neu gestartetes System in einer relativ kühlen Umgebung in der Regel schneller als das gleiche System, das seit mehreren Stunden in einem beheizten Büro Benchmarks durchführt.

  • Es ist ebenso möglich, Cinebench mit Kommandozeilen-Optionen zu starten. Wie Sie eine Anwendung über die Kommandozeile starten, entnehmen Sie bitte dem Handbuch Ihres Betriebssystems. Geben Sie nach dem Namen der Anwendung eine der unten aufgeführten Optionen ein. Cinebench wird dann gestartet, führt den gewünschten Test aus, schließt sich und zeigt das Ergebnis in der Kommandozeilen-Konsole an. Das Ergebnis wird nicht als Datei gespeichert.

  • Folgende Kommandozeilen-Optionen sind verfügbar
    • g_CinebenchCpu1Test=true – führt nur den Single-Core Test aus.
    • g_CinebenchCpuXTest=true – führt nur den Multi-Core Test aus.
    • g_CinebenchAllTests=true – führt die komplette Testsequenz aus.
    • g_CinebenchMinimumTestDuration=100 – setzt eine minimale Testzeit von 100 Sekunden.

  • Um unter Windows ein korrektes Konsolenprotokoll zu erhalten, müssen Sie vor dem Namen der Cinebench Executable einen zusätzlichen Befehl hinzufügen. Beispiel:
    • start /b /wait "parentconsole" Cinebench.exe g_CinebenchAllTests=true

Minimale Systemanforderungen

Windows

Windows 10
auf Intel oder AMD 64-bit CPUs
mit SSE3 Unterstützung
4GB RAM

Mac

macOS 10.13.6 or higher
with 64-bit CPU on Intel-based
Apple Macintosh or on Apple M1 Mac
with 4GB RAM