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Cinema 4D hilft bei der Visualisierung eines Bagger-Schwergewichtes – LIEBHERR LH120C Wie führt man ein riesiges Ladegerät auf einer Messe der Branche vor, wenn noch kein einziges fertig gebaut ist?

Ein kreatives Team von Artists mit Cinema 4D als Werkzeug schuf eine visuell eindrucksvolle Problemlösung. Selbst wenn der Liebherr LH120C bereit fertig zur Verfügung gestanden hätte, wäre die Aufgabe die der Hersteller des Gerätes an die Lintje Group herantrug, kaum zu schaffen gewesen: Das neu entwickelte Umschlaggerät LH120C, ein 120 Tonnen Schwergewicht, voll in Aktion zu zeigen. Der LH120C, den jeder umgangssprachlich als Bagger bezeichnen würde, war aber zum Zeitpunkt der Aufgabenstellung noch gar nicht fertig gebaut. Ganz davon abgesehen, dass im März nicht gerade günstige Witterungsbedingungen für den Live-Dreh eines Promotions Videoclips herrschen.

Neben dieser Herausforderung sah sich die mit der Ausführung dieses Projektes betraute Lintje Group zudem noch mit dem Umstand konfrontiert, dass der Kunde die CAD-Baupläne in mehrere Sektionen gesplittet hatte und noch während der Produktion des Promo-Clips letzte Änderungen am Gerät vornahm. Unter der Regie von Henning Weidhase arbeitete ein Team von drei Artists mit Cinema 4D an der Realisierung des Projektes: Den LH120C bei der Arbeit darzustellen, inmitten einer authentischen Arbeitsumgebung mit Lagerflächen, Schüttguthaufen und Verladedocks, die mit Pfützen, Reifenspuren und Betonwänden voller Grafitti einen überzeugenden Realismus ausstrahlen soll. Dazu der LH120C, der mit seinem riesigen Lastarm und Dutzenden von flexiblen Hydraulikschläuchen.

Die komplexe Szene und die Hydraulikschläuche waren die größten Herausforderungen, erinnert sich Henning Weidhase: „Mit Expresso wurde das System des Arms und der Schläuche so geriggt, dass das Modell bereit war, in der Animation alle möglichen Ladespielvarianten darzustellen“. Die eigentliche Szene wuchs letztendlich auf eine Größe 450MB und beinhaltete über 4,6 Millionen Polygone, die Cinema 4D ohne Probleme meisterte. Lediglich aufgrund des engen Zeitrahmens in dem der Auftrag fertig gestellt werden musste, wurde beim Rendern mit Advanced Render auf den Einsatz von Global Illumination verzichtet.

Das Light-Setup kam mit zwei Lichtquellen aus und Ambient Occlusion verlieh den Objekten die nötige Plastizität und damit den benötigten Realismus. Insgesamt gelang die Szene so gut, dass uns der Kunde nach der Lintje Group fragte, deren Schriftzug wir auf einem Frachtschiff angebracht hatten, erinnert sich Henning Weidhase. Ob es diese Firm wirklich existiere, wollte er wissen ...


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