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Cinebench

Was ist der MAXON CINEBENCH?

CINEBENCH ist eine plattformübergreifende Test-Suite, mit der Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Computers messen können. CINEBENCH basiert auf MAXONs vielfach ausgezeichneter 3D-Software Cinema 4D, die weltweit von zahlreichen Studios eingesetzt wird, um atemberaubende Animationen zu erzeugen. Software von MAXON wurde bereits in zahllosen Hollywood-Blockbustern verwendet, z.B. Iron Man 3, Oblivion, Life of Pi oder Prometheus, um nur einige zu nennen.


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WIE FUNKTIONIERT DER CINEBENCH?

Leistung des Hauptprozessors

Dieser Test nutzt sämtliche Fähigkeiten des Hauptprozessors, um eine fotorealistische Szene zu berechnen (ein Motiv aus dem Projekt "No Keyframes" von AixSponza). Diese Szene nutzt verschiedenste Algorithmen und nutzt alle zur Verfügung stehenden Prozessorkerne.

CINEBENCH kann Systeme mit bis zu 256 Prozessor-Threads messen. Die Testszene enthält mehr als 2.000 Objekte mit mehr als 300.000 Polygonen, nutzt scharfe und weiche Spiegelungen, Flächenlichter und -schatten, prozedurale Shader, Kantenglättung und vieles mehr. Das Testergebnis wird in Punkten angezeigt. Je höher die Punktzahl, desto schneller ist Ihr Prozessor. 

Leistung der Grafikkarte

Dieser Test benutzt eine komplexe 3D-Szene mit einer Auto-Verfolgungsjagd (by renderbaron), um die Leistung der Grafikkarte unter OpenGL zu testen. Die Leistung hängt dabei von mehreren Faktoren ab, wie der auf der Karte verwendeten GPU, aber auch dem installierten Treiber. Die Grafikkarte muss eine große Menge an Geometriedaten (ca. 1 Mio. Polygone) und Texturen verarbeiten sowie eine Reihe von Effekten, wie Umgebungsreflektionen, Bumpmaps, Transparenz, Beleuchtung und mehr anzeigen. So ist sichergestellt, dass möglichst viele Disziplinen geprüft werden, die eine Grafikkarte ins Schwitzen bringen können. Das Ergebnis wird in Bildern/Sekunde angezeigt. Je höher der Wert, desto schneller ist Ihre Grafikkarte.

WER SOLLTE MAXON CINEBENCH VERWENDEN?

Jeder, der die Leistung von Hardware ermitteln möchte, sollte den MAXON CINEBENCH zu seinem Testparcours hinzufügen. Systemadministratoren können die Ergebnisse verwenden, um Kaufentscheidungen zu treffen, Journalisten um Testgeräte auf Herz und Nieren zu prüfen, Hardware-Hersteller um die neusten Produkte zu optimieren - und nicht zuletzt jeder interessierte Computer-Anwender, der Interesse an der Leistungsfähigkeit seines Systems hat. Im Gegensatz zu abstrakten Benchmarks, die nur spezifische Funktionen prüfen, bietet der CINEBENCH Ergebnisse aus der "echten Welt", basierend auf echten Anwendungen, die ein Cinema 4D-Anwender täglich nutzt. Und für alle diejenigen, die lange Testserien mit CINEBENCH fahren müssen, gibt es jetzt auch die Möglichkeit per Kommandozeile Parameter zu übergeben und CINEBENCH so automatisiert zu steuern.

Unterstützte Systeme

WINDOWS


Vista (64-bit), 7 (64-bit), 8 (64-bit)

Minimum CPU:
Intel Pentium 4, Athlon 64

MACINTOSH


10.6 (64-bit) oder höher

Minimum CPU:
Intel Core 2 Solo

Unterstützte Processoren: Intel Pentium 4, Intel Pentium 4 D, Intel XEON, Intel Core 2, Intel Core i7, Intel Core i5, Intel Core i3, Intel Celeron, Intel Celeron D, AMD Sempron, AMD Athlon 64, AMD Opteron, AMD Phenom, AMD FX, AMD Ontario, AMD Zacate, AMD Kabini, AMD Temash, AMD Beema, AMD Mullins, AMD Llano, AMD Trinity, AMD Richland, AMD Kaveri

Technische Informationen

Der CPU-Benchmark benötigt 1024 MB Arbeitsspeicher und einen unterstützten Prozessortyp, mit mindestens 1 GHz Taktfrequenz.

Der OpenGL-Benchmark benötigt eine Grafikkarte, die OpenGL 2.1 unterstützt, und die mindestens 512 MB Grafikspeicher besitzt. CINEBENCH testet selbständig, ob alle benötigten Funktionen von der Grafikkarte unterstützt werden, damit die Szene korrekt angezeigt werden kann. Sollte die Grafikkarte nicht alle nötigen Features darstellen können, oder die Geschwindigkeit der Darstellung zu langsam sein (< 1 fps), wird eine Warnmeldung angezeigt und der OpenGL-Benchmark wird nicht ausgeführt.

CINEBENCH startet nicht auf Prozessoren, die nicht unterstützt werden. Auf Computern mit zu wenig Arbeitsspeicher für die Testszenen wird eine Warnmeldung angezeigt und der Test wird nicht ausgeführt.

Zu Beginn des Grafikkartentests prüft CINEBENCH, ob alle notwendigen Funktionen unterstützt werden. Um präzise Ergebnisse zu garantieren, vergleicht CINEBENCH ein einzelnes Testbild aus der Animation, die durch die Grafikkarte des Rechners erzeugt wurde, mit einem hinterlegten Referenzbild und überprüft, bei wievielen Pixeln diese Bilder voneinander abweichen (Reference Match). Ein geringer Unterschied liegt noch im Toleranzbereich (Pixel werden in grün angezeigt) - dieser rührt meist von leicht unterschiedlichem Shading unterschiedlicher Karten oder Treiber her. Übersteigt die Anzahl abweichender Pixel einen Grenzwert, so erkennt CINEBENCH daraus eine unkorrekte Bildwiedergabe. Dies kann z.B. auf falsch dargestellte Transparenzen, Schatten oder andere Effekte hinweisen. In solchen Fällen wird CINEBENCH eine Fehlermeldung anzeigen und die nicht übereinstimmenden Pixel in rot darstellen. Der Benchmark wird dann nicht ausgeführt.

Absolut. CINEBENCH R15 wurde u.a. dafür gemacht, um die Funktionen von OpenGL 2.1 wie Transparenzen zu testen. Und der Reference Match gibt an, inwieweit diese Funktionen richtig dargestellt werden, damit der Test korrekt ausgeführt werden kann und vergleichbare Ergebnisse produziert werden - aber prinzipiell kann jede OpenGL-fähige Grafikkarte mit Cinema 4D verwendet werden. Ein niedriger Reference Match bedeutet nur, dass nicht alle Darstellungs-Optionen von Cinema 4D unterstützt werden.

Denken Sie auch daran, dass der Treiber einen Einfluss auf das Darstellungsergebnis haben kann. In den meisten Fällen empfiehlt es sich, die aktuellste, stabile Treiberversion zu installieren. Unter Windows finden Sie die Treiber auf den Webseiten des Grafikchip-Herstellers (meist nvidia oder ATI). Unter Mac OS X werden die Treiber automatisch mit den Software Updates installiert. Stellen Sie hier sicher, dass sich ihr System auf dem aktuellsten Stand befindet, indem Sie die Softwareaktualisierung starten.

Wir haben einigen Aufwand in die Erstellung der CINEBENCH-Szenen gesteckt, um die etwas langweilige Aufgabe der Leistungsmessung interessanter zu gestalten. Die Autoverfolgungsjagd, die verwendet wird, ist auf eine Geschwindigkeit von 25 Bildern pro Sekunde ausgelegt. Frühere CINEBENCH-Versionen hätten diese Szene nur einfach schneller oder langsamer abgespielt – was natürlich unbefriedigend wäre. Im Gegensatz dazu ermittelt CINEBENCH R15 vorab kurz die ungefähre Leistung der Grafikkarte und spielt die Sequenz dann mit der geplanten Dauer von ca. 30 Sekunden ab. Schnelle Grafikkarten erzielen hierbei eine sehr flüssige, weiche und ruckelfreie Darstellung. Die Anzeigegeschwindigkeit kann dabei deutlich über dem Standard von 25 fps liegen. Langsame Karten hingegen produzieren eine deutlich ruckelnde Animation.

Wenn Sie die Szene in Cinema 4D (MAXONs führender 3D-Software) öffnen, zeigt die Szeneninformation ungefähr 280.000 Polygone an. Allerdings ist das nicht die Polygonanzahl, die von der Grafikkarte angezeigt wird. Diese liegt im Falle dieser Szene zwischen 500.000 und 1 Million Polygone. Wie kommt dieser Unterschied zustande? Zunächst einmal können Grafikkarten keine Vierecke, sondern nur Dreiecke darstellen. Dies sorgt schon einmal für eine ungefähre Verdopplung der anzuzeigenden Flächenanzahl. Weiterhin ist es notwendig - abhängig von Materialeigenschaften - Polygone doppelt zeichnen zu lassen, z.B. bei Transparenzen oder Objekten mit verschiedenen Materialien auf Vorder- und Rückseite. Tritt dies in einer Szene mehrfach auf, so vervielfacht sich auch die Anzahl der mehrfach darzustellenden Polygone. Abhängig vom Kamerablickwinkel und den Materialien kann es also sein, dass eine Grafikkarte viel mehr Polygone anzeigen muss, als die Szeneninformation vermuten ließe.

Die Leistungsmessung der Grafikkarte unter CINEBENCH reflektiert die Leistung des Systems als Ganzes. Leider lässt sich der genaue Anteil des Einflusses des Restsystems nicht separat ermitteln. Dieselbe Grafikkarte in einem schnellen Computer wird bessere Ergebnisse erzielen, als in einem langsamen System. Hierbei wird die Leistung von verschiedenen Faktoren, wie dem Prozessor, dem Chipset und dem Memorybus beeinflusst.

Beim Design des Grafikkartentests wurde trotzdem versucht, den Einfluss anderer Systemkomponenten soweit wie möglich auszuschließen. So werden sämtliche Geometrie sowie alle Shader und Texturen vor dem Beginn der Messung in den Speicher der Grafikkarte geladen, so dass während des Abspielens kein Code nachgeladen werden muss. Dies minimiert die Systemeinflüsse weitgehend, kann sie aber leider nicht völlig ausschalten.

Die Treiber von Grafikkarten können die Ergebnisse des Benchmarks durchaus beeinflussen. Auf Macintosh gibt es üblicherweise nur die vom System bereitgestellten Treiber, die nicht modifiziert werden können. Unter Windows kann man jedoch alte gegen neue Treiber, oder Standard gegen gepatchte Versionen vergleichen. Die Änderungen können sich sowohl auf die Geschwindigkeit, als auch auf die Qualität der Anzeige (Reference Match) auswirken.

Wichtig ist hierbei zu beachten, dass die Vergleichstests auf exakt demselben System gemacht werden, und dass keinerlei andere Faktoren verändert wurden. Auch können die Geschwindigkeitsunterschiede nicht automatisch auf andere Systeme übertragen werden. Unterschiedliche Treiber auf verschiedenen Computern (mit identischer CPU und Grafikkarte) lassen keinen aussagekräftigen Vergleich zu. Stellen Sie außerdem unbedingt sicher, dass die neuen Treiber korrekt installiert wurden. Manche Treiber lassen sich nicht einfach ersetzen, sondern müssen vorher manuell deinstalliert werden.

Unter Windows kann dies daran liegen, dass noch nicht der richtige Treiber installiert wurde. Wenn im CINEBENCH unter Grafiktreiber Infofeld "GDI Generic" angezeigt wird, ist noch der Standard-Treiber von Windows installiert, mit dem die Karte zwar Basisfunktionen ausführen kann, aber nicht den Benchmark. Nachdem Sie den korrekten Treiber installiert haben, stellen Sie sicher, dass dieser auch im CINEBENCH entsprechend angezeigt wird. Manche Treiber lassen sich nicht einfach ersetzen, sondern müssen vorher manuell deinstalliert werden.

Hintergrundprozesse können einen gewissen Einfluss auf die Messungen haben und für abweichende Ergebnisse sorgen. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, andere aktive Programme zu schließen, den Viruscheck vorübergehend auszuschalten und die Festplatten-Indexierung zu deaktivieren. Allerdings ist es unmöglich, sämtliche Hintergrundprozesse abzuschalten. Moderne Betriebsysteme benötigen zahlreiche Prozesse, die im Hintergrund laufen, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Und diese können dann auch leicht unterschiedliche Ergebnisse produzieren.

Wie oben erläutert ist es nicht möglich, bei modernen Betriebssystemen wirklich alle Hintergrundprozesse abzuschalten. Das kann ein Grund dafür sein. Ein weiterer ist, dass moderne Prozessoren (sowohl CPUs als auch GPUs) heutzutage selbständig dynamisch die Taktfrequenz ändern können, z.B. abhängig von der Auslastung und Umgebungstemperatur. Wenn ein System zu heiss wird, takten sich Prozessoren als Schutz gegen Beschädigung herunter. So kann es passieren, dass ein frisch gestartetes System in einer kühlen Umgebung schneller läuft, als derselbe Computer, der bereits seit Stunden in einem warmen Raum unter Volllast läuft.

Sowohl die CPU- als auch die OpenGL-Ergebnisse von CINEBENCH R15 können nicht mit den Ergebnissen füherer Versionen verglichen werden. Nicht nur die Testszenen wurden grundlegend geändert, auch die Software selbst wurde umfangreich weiterentwickelt, um die Leistungsfähigkeit neuer Hardware bestmöglich auszunutzen. Die Ergebniswerte wurden daher auch grundlegend geändert und liegen in einem anderen Wertebereich, um nicht versehentlich verwechselt zu werden. Werte des CINEBENCH R10 liegen im Zehntausender-Bereich, während die Werte vom CINEBENCH R15 ein- bzw. zweistellig ausfallen. Der OpenGL-Test gibt seine Ergebnisse jetzt in Bildern pro Sekunde (fps) aus.