Ein Kurzfilm soll die Geschichte der Schiller-Denkmäler in Jena auf verständliche, Weise präsentieren.
Neben der sehr umfangreichen Recherche-Arbeit bestand die Herausforderung bei der Realisierung des Projektes in der Kombination von Real-Video-, Foto- und 3D-Elementen. Entstanden ist ein Film, der die Zuschauer fesselt. Er lässt Schiller und Goethe wieder lebendig werden und vermittelt den Zuschauern die enge Verbindung, die zwischen Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe und der Universität sowie der Stadt Jena bestand.
Der Film wird in Schillers Gartenhaus in Jena, welches heute ein Museum beherbergt, gezeigt und verdeutlicht, wie wichtig Schiller dieses Gartenhaus war, in dem er u.a. seinen „Wallenstein“ schrieb - und wie die nachfolgenden Generationen mit dieser Wirkungsstätte Schillers umgingen.
Das Projekt wurde hauptsächlich von drei Personen in Kooperation mit mehreren Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität Jena und verschiedenen Künstlern innerhalb nur eines Jahres umgesetzt.
„Die Herausforderung dieses Projektes bestand vor allem darin, eine Zeit in bewegten Bildern darzustellen, in der es noch keine bewegten Bilder gab. Deshalb haben wir hier auf die Technik des Animationsfilms zurückgegriffen und diesen so aussehen lassen, dass er optisch an die aus dieser Zeit überlieferten Kupferstiche erinnert.", erzählt Jarno Müller von grafiker.org.
„Die Schiller-Animation wäre ohne CINEMA 4D ungleich schwieriger gewesen. Auch beim Animieren mit vielen hochaufgelösten Objekten und Texturen bleibt CINEMA 4D absolut stabil und stürzt nicht ab. Kein anderes Programm unserer Produktionspipeline ermöglicht ein so absturzfreies Arbeiten wie CINEMA 4D.“, so Stefan Richter.
Eine weitere große Hilfe bei der Erstellung der ausgedehnten Kamerafahrten und dem Umblättern der Seiten war der Kurveneditor. Volle Kontrolle, präzises Timing und Übersichtlichkeit ermöglichten ein sehr effizientes Arbeiten. Zu guter Letzt half die hervorragende Zusammenarbeit zwischen CINEMA 4D und After Effects das gesteckte Ziel zu erreichen.
Das Ergebnis ist ein Film, der trotz seines eher informativen Charakters nicht langweilig ist, sondern den Betrachter in seinen Bann zieht und sich gut in das Schiller-Gartenhaus in Jena integriert. Auch in den Besucherzahlen des Gartenhauses macht sich das Vorhandensein des Films bemerkbar - viele Besucher verlassen das Haus mit einem „Aha-Erlebnis“.