Carsten Mell, der Start eines 2D-Profis in die dritte Dimension!
Carsten Mell ist seit fünfzehn Jahren hauptberuflich Illustrator und zu seinen Kunden zählen Warner Brothers, Deutsche Telekom, Lufthansa, McDonald’s, Die Bild-Zeitung, das Playboy-Magazin und viele mehr. Wir haben mit ihm über seinen Weg in die dritte Dimension der Grafik gesprochen.
MAXON: Hallo Carsten, erzähl uns doch mal, wie Du zu 3D und zu CINEMA 4D gekommen bist.
Carsten Mell: Ich bin stets im 2D-Bereich zu Hause gewesen, war aber immer fasziniert von den Kollegen, die fotorealistische Gebilde in 3D schufen. Das wollte ich auch! Die Frage war nur, welche Software die beste für mich wäre.
Nach einiger Recherche entschied ich mich für CINEMA 4D, weil dieses wohl recht einfach zu erlernen war und ein geringes finanzielles Risiko darstellte - also kaufte ich mir zunächst die Basisversion und schaute, ob das Ganze überhaupt etwas für mich war.
MAXON: Was hat Dich persönlich von CINEMA 4D überzeugt?
Carsten Mell: Ich war begeistert von dem immensen Funktionsumfang, der trotzdem intuitiv zu bedienen und leicht zu erlernen war - sah ich mich doch eher immer als Künstler denn als Techniker. Ich arbeitete zunächst die deutschsprachigen Bücher durch, wurde dann Mitglied in der exzellenten Community von Cineversity und stellte dann fest, dass auch englischsprachige Bücher, die für ganz andere Software geschrieben war, sich problemlos auf CINEMA 4D adaptieren ließen.
MAXON: Womit hast Du dann angefangen und wie lange hast Du dafür gebraucht?
Carsten Mell: Mein allererstes 3D-Modell war meine Schweizer Armbanduhr. Sie entstand in zwei Tagen.
MAXON: Worauf hast Du Dich dann als nächstes gestürzt? Wie war Deine Vorgehensweise dabei?
Carsten Mell: Nun wollte ich mich an meinen ersten 3D-Character wagen und arbeitete nach einem Buch, das eigentlich für Maya geschrieben war und adaptierte es auf CINEMA 4D. Ich fertigte Skizzen von meinem Avatar und schuf nach ihrem Vorbild meinen ersten Character. Ich war angenehm überrascht, wie einfach das ging. Dank Cineversity und der exzellenten Tutorials ging das Rigging auch schnell vonstatten.
MAXON: Wobei kam Dein erster Character dann zum Einsatz?
Carsten Mell: Für meine Homepage musste der Charakter eine Vielzahl von Animationen ausführen können. Dabei zauberte er eine Reihe von Gadgets aus der Innentasche seines Sakkos. Dank Deformer- und Constraint-Tags kein Problem.
MAXON: Wie zufrieden warst Du mit Deinem Werk?
Carsten Mell: Mein Anspruch war, dass man den 3D-Arbeiten nicht ansehen durfte, dass sie erst nach kurzer Beschäftigung mit der Materie entstanden sind und sie sollten denselben professionellen Grad meiner zweidimensionalen Arbeiten aufweisen.
Nach einigem positiven Feedback und der Anfrage meiner Kunden, ihre bisherigen 2D-Figuren in 3D-Modelle umzuwandeln, bin ich froh, dass mir das gelungen ist.
MAXON: Danke für das Interview! Wir hoffen, bald noch mehr 3D-Arbeiten von Dir zu sehen.
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