Eine 3D Sympathiefigur für UBS

Der lustige Fuchs Topsy ist die Sympathiefigur der Schweizer Universalbank UBS. Nach einigen Jahren des 2D wurde sie schließlich mit Cinema 4D in die dritte Dimension übertragen.

Große Firmen lieben es, Kinder mit lustigen Figuren an das Unternehmen heranzuführen. Besonders Banken, mit ihren für Kinder abstrakten Geschäften, erkennen den Mehrwehrt von Sympathiefiguren, um junge Kunden für sich gewinnen zu können. Topsy der Fuchs der UBS, ist ein gutes Beispiel dafür. Mit sich wandelndem Kundengeschmack und den aufkommenden neuen Medien wurde beschlossen, Topsy und seine Freunde nicht im Offline-Bereich zu präsentieren sondern sie als 3D-Figur neu zu gestalten und für alle digitalen Kanäle zu erschließen.


Die Figuren mit Cinema 4D ihren 2D-Pendants nachzuempfinden war, was die Modellierung angeht, kein großes Problem, zumal der Kunde bei der Neugestaltung gewisse Freiheiten einräumte: Der neue 3D-Topsy sollte noch als Topsy erkennbar sein, ansonsten konnten wir die Figur zeitgemäß neu interpretieren“, sagt Michael Scherrer, Leiter des Projektes beim Pixcube Animations Studio. So wie Topsy eine Frischzellenkur erhielt wurden auch die anderen Figuren bei der Umsetzung nach 3D behutsam überarbeitet.

Der Kunde hatte durch verschiedene große Animationsfilme bereits eine Vorstellung, was mit Topsy und Co. veranstaltet werden konnte, war aber doch erstaunt, welcher Aufwand betrieben werden musste, um ein ganzes Ensemble von Figuren in Szene zu setzen und zu animieren“, erinnert sich Herr Scherrer.

Da wir die Figur auch mit Fell realisierten, wurde es spannend. Besonders da Topsy nicht alleine ist und seine Freunde alle ebenso Fell oder Federn haben und daher jede Interaktion der Figuren bedeutete, dass Fell auf Fell oder Federn stieß. Das stellte uns vor so manches interessante Kollisionsproblem“, stellt Michael Scherrer fest.


Neben dem Ensemble von Figuren bedurfte es auch noch Szenarios, die gemäß Vorgaben des Auftraggebers schweizerisch aussehen sollte. Auch das dazu nötige Gebirge, die Hänge und Wälder und die charakteristischen Gebäude wurden in Cinema 4D modelliert. „Bei der Landschaft haben wir ausgiebig mit den MoGraph-Tools gearbeitet. Cloner-Objekte, Effektoren und Renderinstanzen waren für diesen Zweck unbezahlbare Hilfsmittel. Die nötige Vegetation wurde zum einen mit den Laubwerk-Plugins realisiert und wenn es um Wiesen und Weiden ging haben wir auch da mit dem Hair-Tool von Cinema 4D gearbeitet.

Insgesamt haben wir Cinema 4D als umfassendes Programm kennen gelernt, mit dem wir alles umsetzen können, was wir uns vorstellen. So haben wir zum Beispiel einen Teil der Charakteranimationen mit C-Motion gemacht und so viel Zeit sparen können.

Beim Rendern haben wir Cinema 4Ds Standard-Renderer genutzt, den wir mit Ambient Occlusion verwendeten. Auf Global Illumination verzichteten wir aufgrund der Renderzeiten. Auf jeden Fall liefert der Renderer uns die Qualität, die wir für unsere Ansprüche benötigen. Der Rendervorgang wurde für Charaktere, Szenarios und Effekte aufgegliedert und die Resultate schließlich im Compositing zusammengeführt.

Inzwischen sind auf diese Art und Weise über 30 Spots erstellt worden, was zeigt, dass der Kunde mit dem Resultat zufrieden ist und wir mit Cinema 4D – dass uns alle Werkzeuge liefert, die wir brauchen“, schließt Michael Scherrer.

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