Körper als abstrahierte Animation

Ein Schulprojekt sollte eine metaphorische Traumreise durch den menschlichen Körper in Szene setzen und die Beteiligten dadurch den Umgang mit Cinema 4D erlernen.



Mohole ist eine renommierte Medienschule in Mailand in der künstlerische Ausdrucksformen unterrichtet werden. Vom Filmemachen über Fotografie, Grafik Design, Comiczeichnen und Fotografie bis hin zur 3D Animation wird hier das handwerkliche Rüstzeug für erfolgreiche Karrieren vermittelt. In den Kursen für 3D Animation wird u.a. mit Cinema 4D gearbeitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Architekturvisualisierung, Motion Graphics und 3D Charakter Design. Das Forbhidden Projekt wurde für die Milaner Design Woche initiiert, auf der Mohole sich mit einer Schülerarbeit präsentieren wollte.

Aus der Mitte des Studiums
Die Grundidee war es, das ‚Wunder des menschlichen Körpers‘ mittels visueller Metaphern in Szene zu setzen. Ein Team aus vier Studenten war für alle Stufen der Produktion verantwortlich, die in einem Zeitraum von vier Wochen in Cinema 4D realisiert wurden: Modellierung, Texturierung, Animation, Beleuchtung und Rendering. Die beteiligten Studenten belegten ein zweijähriges 3D Master Studium, dessen erstes Semester sie bereits absolviert hatten. Mit den bis dahin  im Studium erarbeiteten Knowhow war man nicht nur in der Lage allen Anforderungen mit Routine begegnen zu können, sondern auch kompliziertere Herausforderungen zu meistern. Dazu gehörten das Optimieren der Szenen und Materialien hinsichtlich der Verkürzung der Renderzeiten.

Arbeitsfluss aus einem Guss
Die einfache Handhabung von Cinema 4D versetzte das Team in die Lage die Szenen in komplexen Multi-Pass Render-Durchgängen in Ebenen aufzuteilen. Die so gewonnenen Kanäle wie z.B. Alpha und Tiefe eröffneten im Compositing die Möglichkeit weiterer Effekte, die nicht mit langen Renderzeiten erkauft werden mussten. So konnten flache Hintergründe mit Tiefeneffekten versehen werden, die erst in After Effects eingefügt wurden. Hier wurde speziell mit Cineware gearbeitet und so weiter an der Atmosphäre der Szenen gefeilt. Letzte Hand wurde schließlich mit Adobes Premiere angelegt, in dem die einzelnen Szenen noch Farbkorrigiert und zusammen geschnitten und schließlich mit einem Soundtrack versehen wurden.
Enrica Paltrinieri, Tutor der Studenten charakterisiert die Arbeit mit Cinema 4D so: „Cinema 4Ds Benutzerführung ist so klar und leicht erlernbar, dass man damit Projekte nicht nur zügig in die Tat umsetzen kann, sondern auch mit unterschiedlichen Lösungsansätzen und Workflows experimentieren kann, ohne sich zu verzetteln. Die nahtlose Integration zu After Effects erlaubt es den Studenten sich 100% auf die kreative Arbeit zu kümmern, ohne sich mit störrischen Anwendungen herumzuschlagen!“

Webseiten der beteiligten Studenten:
Website von Giovanni La Rocca: www.behance.net/giolarocca
Website von Eleonora Alban: www.behance.net/elliealban

Mohole Webseite:
www.mohole.it

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