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Invertierte Gravitation

Titelsequenzen zu TV-Serien müssen auf den Inhalt einstimmen, dürfen aber nicht zu viel verraten. Im Rahmen seines Digital-Media-Design-Studiums versuchte sich Dan Braga an dem Thema!

Dan Braga studiert Digitales Mediendesign am Billy Blue College in Sydney, ein Studium, in dem auch Motion Graphics ein wesentliches Thema sind. Für eine Arbeit in diesem Bereich sollten sich die Studenten ein Musikvideo oder eine Titelsequenz für eine Fernsehserie ausdenken und umsetzen. Dan Braga, der zur Idee der Titelsequenz tendierte, spielte die Aufgabe zunächst im Gedanken durch: Der Titel würde etwas vom Konzept der Geschichte preisgeben müssen, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu gewinnen, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. „Negative Mass“ sollte die Show heißen, die nur in Dans Phantasie existierte und für die er mit Cinema 4D die Titelsequenz schuf.



Das Konzept für die Geschichte dreht sich um erlahmende Erdschwerkraft und steht weniger im Dienst der Logik als vielmehr dem Bedarf nach spektakulären Bildern. Daneben ermöglichte das Konzept Dan, sich beim Erstellen der Animation auch mit Bereichen von Cinema 4D auseinanderzusetzen, die er vorher nur sporadisch eingesetzt hatte. „Um den Effekt der schwindenden Gravitation glaubhaft in Szene zu setzen, war der Einsatz von Dynamics unumgänglich“, sagt Dan. „Vorher habe ich diese Tools nur ab und an verwendet, aber hier waren sie für wenigstens die Hälfte meiner Animationen essentiell: Wie erzeuge ich solche Animationen, wie cache ich sie und wie kann ich sie backen, wenn alles passt?“

Dazu nutzte Dan auch die Gelegenheit, andere Programme und Plugins in seine Pipeline zu integrieren und so weitere nützliche Erfahrungen innerhalb eines realen Projektes zu sammeln. Die Landschaftsformationen entstanden mit dem Tool „World Machine“ und wurden von hier aus nach Cinema 4D exportiert. Die Bäume und umherliegende Felsbrocken entstanden mit Hilfe des  Forester-Plugins für Cinema 4D. Bestandteil von Forester ist auch ein Scattering-Modul, mit dem die generierten Bäume und Felsen mittels Algorithmus auf Flächen verteilt werden können.

Die eigentliche Magie des Kurzfilms aber entsteht durch die Dynamics, über die Dan Schwerelosigkeit in seine Bilder gezaubert hat. Gerendert wurden die fertigen Szenen dann mit Octane und zusammen mit der Musik von Bryan Barcinas wurde aus dem Projekt ein stimmiges Ganzes.
„Negative Mass“ lebt von den surrealen Bildern, die Dan Braga mit viel Phantasie und Cinema 4D erschaffen hat. „Cinema 4D mit seinem intuitiven Interface lädt einfach dazu ein, wie in einem 3D-Sandkasten Ideen auszuprobieren. Bei Cinema 4D muss man nicht erst einen Berg überbordender Technik erklimmen um spektakuläre Resultate zu realisieren“, sagt Dan Braga über seine Erfahrungen mit Cinema 4D.

Dan Braga’s web site:
www.danbraga.com/

Forrester plugin web site:
http://www.3dquakers.com/

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