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Zukunftsarchitektur für Bayerische Geschichte

200 Einsendungen zum Architekturwettbewerb für ein neues Museum in Regensburg – der Siegerentwurf wurde mit MAXONs Cinema 4D visualisiert!

Als die Regensburger Altstadt im Jahre 2006 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, war klar, dass dies nicht nur als Auszeichnung verstanden werden durfte, sondern auch als Herausforderung für die Zukunft. Touristen aus aller Herren Länder würden sich die Altstadt ansehen wollen, aber jedes neue Bauvorhaben in diesem Quartier müsste den Eiertanz vollführen, zum einem seinem Zweck gerecht zu werden, zum zweiten attraktiv zu sein und sich zum dritten unaufdringlich in das geschützte Stadtbild einzufügen.

Mit der Planung eines Museums der Bayerischen Geschichte an eben diesem Ort, stellte sich die Stadt Regensburg der Aufgabe. bzw. gab diese im Rahmen eines Wettbewerbs an Architekten und Architekturbüros weiter unter denen auch wörnertraxlerrichter mit an den Start gingen. Der Entwurf war gemacht, was fehlte war die passende Visualisierung des Gebäudes, die in Bilder des Bauumfeldes eingepasst werden sollte. Die Aufgabe wurde von wörnertraxlerrichter an einen freien Mitarbeiter vergeben. Levin Dolgner ist ein erfahrener 3D-Grafiker und war für die Herausforderung sofort zu haben.

Der Einstieg in das Projekt erfolgte mit einem Fotoshooting vor Ort. Danach wurde die Geometrie des Entwurfs, die ursprünglich aus Allplan stammt, in Cinema 4D überarbeitet, in Ebenen gegliedert und auf das Rendern vorbereitet. In der Szene wurde die Geometrie mit einem „Kamera kalibrieren“-Tag an das Bildmaterial angepasst. Die UV-Koordinaten des nachmodellierten Entwurfes wurden mit BodyPaint angepasst und das Modell mit einer Fassadenstruktur versehen. Die Szene wurde dann an die in den Bildern vorgefundene Lichtstimmung adaptiert.  Danach wurden die Bilder als Multipass gerendert, wobei dem Tiefenpass besondere Bedeutung zukam, denn über ihn wurde im Anschluss beim Compositing für die realistische Schärfeverteilung im fertigen Bild gesorgt. Die Möglichkeit, die Ebenen für die Ambient Occlusion und die Schatten in der Stärke beliebig einstellen und selektiv anwenden zu können, optimierte im Weiteren die Gestaltung der Szenerie.

Der Wettbewerb entwickelte sich für wörnertraxlerrichter und Levin Dolgner bis zum Erlangen des Auftrages als ein Unterfangen in drei Stufen. Phase 1: Entwurfsphase und Umsetzung der Entwürfe zur Wettbewerbsabgabe. Phase 2: Überarbeitung des preisgekrönten Entwurfes. Phase 3: Erarbeitung einer Präsentation zum abschließenden VOF-Verfahren, in dessen Verlauf der Siegerentwurf auf Machbarkeit hinsichtlich seiner Umsetzung, und das einreichende Unternehmen auf Leistungsfähigkeit und Kompetenz geprüft wurde. Für Levin Dolgner war in allen drei Projektphasen Cinema 4D ein elementar wichtiges Werkzeug, das sich durch seine Flexibilität und Stabilität mehr als praxistauglich erwiesen hat.

Website woernerundpartner:
www.wtr-architekten.de

Website Levin Dolgner:
www.levindolgner.de

 

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