
Soft Body Dynamics
Unter Soft Bodies versteht man alle Objekte, die sich unter der Einwirkung von Kräften verformen können. Dabei ist es egal, ob das Objekt nachher wieder in seine Ausgangsform zurückkehrt (elastisch, wie z.B. ein Gummiball) oder ob es verformt bleibt (statisch, wie z.B. Knete).
Hierzu wird auf die polygonale Struktur eines Körpers ein Netz aus Federn aufgespannt. Dies geschieht anhand von verschiedenen vorgegebene Algorithmen automatisch und abhängig von der gewünschten Zielsetzung.
Soft Bodies können sowohl mit starren Körpern (Rigid Bodies) kollidieren, aber selbstverständlich auch untereinander. Besonders wichtig für die Kollisionserkennung bei Soft Bodies ist die Möglichkeit, auch eine mögliche Selbstdurchdringung abzufragen.
Kräfte, die bei Softbodies zunächst auf einen einzelnen Punkt wirken, werden wie in einem Netz natürlich auch an die benachbarten Punkte weitergegeben. Aufgrund der weichen Oberfläche geschieht dies Zeitversetzt. Da auch Splines zu Soft Bodies werden können, lassen sich damit Perlschnüre oder Fäden animieren, die z.B. von Wind oder von festen Körpern in Bewegung versetzt wurden.
