Poesie im digitalen Zeitalter

Dennis Allain gewann mit seinen einzigartigen Architekturvisualisierungen den "Hugh Ferris Memorial Award".







Die Jury zeichnete Allain für seine "ungewöhnlichen und ausdrucksstarken Kompositionen" aus.

Allains Wettbewerbsbild trägt den Namen "Arthur V. McCarthy Memorial" und wurde als herausragendste Arbeit des Jahres 2006 geehrt. Ausgewählt wurde es aus insgesamt über 500 Einsendungen.



Wenn es um die eingesetzte Software geht, dann benutzt Allain sie meist weit über das hinaus, was sich der Hersteller gedacht hat. So auch bei den Produkten aus dem Hause MAXON.

"Ich besitze das HAIR-Modul. Nun, wann würde ich schon Haare auf einem Gebäude brauchen? Nein, aber für einige abgefahren aussehende Bäume oder etwas anderes auf das man vielleicht nicht direkt kommt. Nehmt einfach eure Tools und schaut was man damit alles anstellen kann."

Allains Arbeitsweise funktioniert so, dass er ein CINEMA 4D-Rendering nimmt und dieses dann in mehreren Ebenen in Photoshop übermalt. "Ich male solange über das Rendering, bis die Datei etwa 200-250 MB hat, dann speichere ich, reduziere alles auf eine Ebene und fange erneut an in vielen Ebenen drüber zu malen."

Nach ersten Gehversuchen mit dem Programm Bryce probierte Allain Tools wie 3ds max, LightWave 3D und andere aus. Letztlich fiel seine Wahl dann aber auf CINEMA 4D, weil ihn die außergewöhnlich intuitive Bedienung begeisterte.

Info
Dennis Allain
The American Society of Architectural Illustration

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