Persepolis - Blick in ein Weltreich

Eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit ARTE.













Die Dokumentation "Persepolis - Blick in ein Weltreich" lässt die prächtige Anlage neu entstehen und das Bild eines Weltreichs, das beispielgebend für seine Organisation und Verwaltung war. Und was vielleicht das Wichtigste ist, ein Reich, dessen Bewohner, auch in den eroberten Gebieten, auf Toleranz in Glaubensfragen zählen konnten und in gewisser Hinsicht sogar auf Rechtssicherheit. Alexander der Große soll, nachdem seine Soldaten die Terrasse von Persepolis 330 vor Christus gebrandschatzt hatten, bei einem Besuch der Ruinen Reue gezeigt haben.  

Das Ziel dieser Arbeit ist es, Persepolis sowohl in seiner Gesamtheit und städtebaulichen Komplexität als auch im Detail einem breiten Publikum, Fachleuten wie interessierten Laien, lebendig vor Augen zu führen. Die vorliegende virtuelle Rekonstruktion basiert auf Dokumentationen der Grabungsergebnisse unter E. Herzfeld, F. Krefter und E.F. Schmidt. Besonders hilfreich war dabei die großartige Leistung vom Friedrich Krefter, der 1933 als Architekt die Ausgrabungsarbeiten leitete und von 1963 bis 1970 eine Maßordnung für Persepolis und zahlreiche Rekonstruktionszeichnungen sowie zwei Modelle der Palastterrasse erstellte. Er hat die Residenz der Achämeniden mit ihren Baumassen, städtebaulichen Zwischenräumen und Innenräumen vor unseren Augen wiederauferstehen lassen.  



Wolfgang Gambke: "Unsere Arbeit hat, soweit gesicherte Kenntnisse vorlagen, diese genauestens berücksichtigt und integriert. Sofern es Raum für eigene Interpretationen gab, haben wir uns aufgrund der Vorschläge der Archäologen und nach sorgfältigem Abwägen der verschiedenen Möglichkeiten für die unserer Meinung nach geeignete Lösung entschieden."

Durch die virtuelle Rekonstruktion wird es möglich, den Alltag im persischen Großreich des 6. Jh. v. Chr. vor unseren Augen vorbeiziehen zu lassen. Von der Terrasse der Anlage über die monumentalen Gebäude und Wohnpaläste, hin zu den öffentlichen Plätzen und privaten Gärten, kann der Betrachter die Anlage aus allen Perspektiven betrachten.

Die komplexe Anlage in ihrer Gesamtheit und in der Fülle ihrer Details digital zu rekonstruieren, ist eine Aufgabe, die nur über einen langen Zeitraum zu bewältigen ist. Die einzelnen Gebäude können nur sukzessive erstellt werden und die Terrasse nach und nach füllen. Wolfgang Gambke: "Was wir jetzt präsentieren, ist ein Ergebnis, das qualitativ und quantitativ weiter ergänzt wird, was in regelmäßigen Abständen auf unserer Internetseiten www.persepolis3d.com verfolgt werden kann."

Auf Grund der klaren Strukturen von CINEMA 4D und der hohen Stabilität des Programms entschieden wir uns für die Firma MAXON. Die Animationen für den Film "Persepolis - Blick in ein Weltreich" wurden in Full HD auf den Rechnern des Hessischen Rundfunks im Netzwerk ohne Probleme gerendert.

Info
www.persepolis3d.com
www.amazon.de

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