bigFM - Speakers
Der deutsche Radiosender bigFM wünschte einen Werbespot, der auf dem Musiksender VIVA geschaltet werden sollte. bigFMs Hausagentur Jung von Matt Neckar entschied hierbei einen vollständig computergenerierten Spot einzusetzen.
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Inklusive Konzept und Idee standen den Beteiligten lediglich zwei Monate Zeit zur Verfügung. Davon blieben letzen Endes nur drei Wochen für die eigentliche Produktion, an der vier 3D-Künstler Vollzeit arbeiteten.
Zu Beginn wurden verschiedene Ideen durchgespielt, wovon sich am Ende eine mit schwarzen Lautsprechern als die ansprechendste herauskristallisierte. Nach Tests mit verschiedenen Animatics konkretisierte man, wie der Spot letztendlich aussehen sollte: Lautsprecher formen verschiedene Musikinstrumente mit einer dazu tanzenden stilisierten Frau, die sich am Ende des Spot in sich zusammenfällt.
Das komplette Projekt wurde mit Hilfe von MAXONs CINEMA 4D sowie Adobes After Effects umgesetzt. Als Workstations kamen Apple Mac Pro Maschinen zum Einsatz.
Vor allem die großen Mengen an zu animierenden Partikeln war eine große Herausforderung. Um diese meistern zu können, setzte AixSponza auf MAXONs Thinking Particle Modul. Einer der insgesamt vier Artists arbeitete hierfür während der gesamten Produktion an der Entwicklung der jeweils benötigten Thinking Particle Setups.
Zur Vorgehensweise
Nachdem der gesamte Spot auf herkömmliche Art animiert war, wurden sämtliche Szenen in Partikel konvertiert. Anschliessend wurden die so entstandenen Partikelwolken unter Einsatz eigens gescripteter Effektoren animiert. Zu guter Letzt wurden diese Partikel dann in Objekte konvertiert, um dann mit MAXONs MoGraph Modul weiterbearbeitet zu werden. Dies erlaubte AixSponza ausserdem die Thinking Particle Sequenzen zu backen, um diese so über das Netzwerk rendern zu können.Gleichzeitig wurden die Shader entworfen und der finale Look definiert. Ein Netzwerk von 20 Maschinen renderte dann die Einzelbilder im HDR-Format. Das HDR-Format zeigte sich beim Compositing als echter Vorteil, da so das nachträgliche Finetuning deutlich flexibler war. Aber auch der After Effects Export aus CINEMA 4D heraus, machte die Arbeit leichter. So war es problemlos möglich, die Kameradaten aus CINEMA 4D direkt in After Effects zu übernehmen.
Da es sich um den Werbespot für einen Radiosender handelte, war die Musik von essentieller Bedeutung. Jung von Matt ließ eigens zwei verschiedene Musikstücke komponieren. Eines von Jan Faszbender und ein weiteres von Bernd Kunz.
Der Spot gewann bei den Clio Awards 2007 in Miami Beach Bronze sowie Gold bei den International Advertising Awards 2007 des 50. New York Festivals.
Info
Creativedirektion: Jung von Matt - Tobias Eichinger, Till Hohmann
Creativedirektion: AixSponza - Christian Tyroller
Technischer Direktor: Manuel Casasola Merkle
Animation: Achim August Tietz, Christian Tyroller, Manuel Casasola Merkle
Compositing: Tobias Müller, Manuel Casasola Merkle
Musik Version A: Jan Faszbender
Musik Version B: Bernd Kunz
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