Post Mortem CINEMA 4D
pixellusion vfx produziert im Auftrag von Sonypictures FFP für die RTL Primetime-Serie Post Mortem.
Begonnen hat alles mit der Produktion eines Pilotfilms, der mit Hilfe eines Testscreenings auf seine Publikumstauglichkeit geprüft wurde. Der Film kam so gut an, dass gleich die Serie in Auftrag gegeben wurde.Nun musste binnen kurzer Zeit eine gut und vor allem schnell funktionierende Pipeline für die Serienproduktion aufgebaut werden. In enger Zusammenarbeit mit Regisseuren und Produktion entstanden so für die komplette erste Staffel der Serie Effekte für neun Folgen. Für pixellusion vfx die ersten intensiven Berührungen mit dem Medium TV-Serie.
"Bisher war unsere Pipeline auf einzelne Shots für Kinofilme, Werbung und kleinere TV-Projekte abgestimmt. Schnell stellte sich der Unterschiede zwischen den Arbeitsweisen im TV und im Bereich Kino dar. Wird bei einem Kinofilmshot viel Zeit in Research & Development und ausführliche Planung gesteckt, so muss hingegen bei einer Serienproduktion in kürzester Zeit der Effektshot sendefertig sein", so pixellusion vfx Geschäftsführer Sebastian Stanek.
"Unsere Entscheidung bei der Software fiel auf MAXONs CINEMA 4D sowie Adobes After Effects. Diese Kombination funktioniert in Sachen Integration hervorragend.", erzählt Stanek weiter.
Die erste Staffel war schon mit der ersten Ausstrahlung eine quotentechnische Punktladung. Die logische Konsequenz - Post Mortem geht in die zweite Staffel. Drehbeginn war am 10.04.2007 und für pixellusion vfx gibt es wieder einiges zu tun.
Für alle, die etwas mehr wissen wollen, berichtet Stanek ein wenig aus dem Produktionsablauf:
"Monitoreinspieler sind Animationen, die live am Set auf Monitoren/Geräten in der Kulisse eingespielt werden. Sie dienen der szenischen Unterstützung. In einer Szene wurde beispielsweise das reale Bild der Augenresektion einer Leiche durch vorproduziertes Material ersetzt. Bei dieser Szene wurde BodyPaint 3D für UVs und Texturierung verwendet."
"Mikroskop POVs wurden erstellt, um die Untersuchungsmontagen durch große Monitore im Hintergrund visuell interessanter zu gestalten."
"Ebenfalls haben wir formattypische 3D-Simulationen von Tathergängen erstellt, die in guter Zusammenarbeit mit Richard Kahl (Folgen 1-3) und Martin Orbanz & Wolfram Koch (Folgen 4- 9) noch durch animierte 2D-Monitormasken ergänzt worden sind.", so Stanek über die weitere Vorgehensweise.
"Die Drehbücher forderten eine große Bandbreite von Effekten. Von vergleichbar einfacheren Retuschen wie z.B. das Entfernen von Augenzwinkern einer Leiche ..."

" ...bis hin zu compositing-intensiven Verbindungen von zwei Kamerafahrten mit Full CG Sets und nahtlosen Übergängen zum realen Set."
"Durch die gute Anbindung an After Effects konnten einfach Kameradaten und verschiedenste Renderpasses ausgetauscht werden. So war es möglich die maximale Kontrolle zu behalten - besonders wichtig im Bezug auf Änderungswünsche, die üblicherweise kurz vor der letzten Abnahme an pixellusion vfx kommen. Anstatt den kompletten Shot neu zu rendern, wurden binnen kurzer Zeit die entsprechenden Layer modifiziert und machten so die engen Deadlines erst möglich."
Beispiel für den VFX-Shot-Produktionsablauf
Ein Animatic (animiertes Storyboard) wird erstellt, damit sich das Team beim Dreh eine bessere Vorstellung des Shots machen kann:
Compositing in After Effects:
Finaler Shot für den Schnitt:
Info
pixellusion vfx
www.pixellusion.de
SONYPICTURES FFP
www.sonypictures-tv.de
RTL
www.rtl.de
zurück zur Übersicht ...





