22. Juli 2009

OSRAM Dot-It

OPTIX Digital Pictures did it.

Die Aufgabenstellung war, das Produkt "Dot-It" in einem realen Umfeld mit Teilen einer Phantasiewelt zu kombinieren. Als Vorlage dienten die Motive der Print-Kampagne, die ebenfalls von OPTIX Digital Pictures
produziert wurden.

Bei der Umsetzung kamen ein Illustrator, mehrere 2D und 3D Artists sowie ein komplettes Filmteam zum Einsatz. Alle 3D Elemente wurden mit CINEMA  4D erstellt. "Die besondere Herausforderung bestand darin, die Osram Kampagnenmotive, die wir als Vektorillustrationen produziert haben, in lebendige 3D Formen zu übertragen. Wir modellierten alle Motive und erstellten dann eine Szene, die groß genug war, um in einem 'onetake' alle Motive abzufahren."

Der gezeichnete Look wurde mit Hilfe eines "Toon-Shaders" erreicht, der einen hart eingestellten Fresnel Effekt im Luminanzkanal zugeordnet bekam. Das Resultat wurde dann noch im Compositing überarbeitet und mit einer Struktur sowie kleinen zusätzlichen Graphikelementen verfeinert. Bei jedem Motiv gab es einen Wechsel der Wandstruktur und der Farbgebung.

Die Produkte selbst wurden in einer Kombination aus real gedrehtem Material und 3D-Modellen in die Szenen integriert. Die Verbindung beider Quellen stellte ein neues Problem dar, denn es galt einen lückenlosen Übergang herzustellen. Hierfür wurde das gefilmte Material per Kameraprojektion auf die dreidimensionalen Modelle der "Dot-Its" texturiert und in der letzten Rückfahrt der Kamera über die digitalen "Dot-Its" geblendet. Für die Erstellung der Modelle standen dem Team die originalen CAD-Daten zur Verfügung, die vor der Verwendung noch für den Einsatz in CINEMA 4D optimiert wurden.

Beim Rendering des Spots lag das besondere Augenmerk auf dem anschließenden Compositing in After Effects. Hierzu wurden verschiedene Versionen der Szene angelegt, denn die "Dot-Its", die Wände und die Linienmotive mussten jeweils als gesonderte Bausteine mit entsprechend angepassten Einstellungen behandelt werden. Dieses Vorgehen ermöglichte ein schnelles Arbeiten und geringe Renderzeiten. Gezielte, punktuelle Änderungen waren somit kein Problem mehr. Eine zusätzliche, speziell dafür angepasste Szene, wurde für den Kontaktschatten der "Dot-Its" aufgesetzt. Damit konnte ein ebenfalls renderintensiver Ambient Occlusion Pass umgangen werden.

Zusätzlich zu den separaten Szenen wurden bei der Ausgabe alle Möglichkeiten des Multipass-Renderings genutzt. Die flexiblen Einstellungen von Schattenstärke, Reflektionen und Motionblur waren damit im anschließenden Compositing mit After Effects kein Problem mehr. Mit Hilfe von CINEMA 4Ds Szenenexport zu After Effects konnten auch die zahlreichen Blendeffekte nachträglich bequem als Filter hinzugefügt werden. Alles in allem ermöglicht CINEMA 4D hier enorme Zeitersparnis.

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OPTIX DigitalPictures
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