Haben Sie schon einmal "Mut" in Händen gehalten? "Neugier"? "Vertrauen" oder den "Zwiespalt"?
Roland Judex entwickelte 2004 eine Formensprache der Emotionen, mit der es einfach ist, Unterschiede von Emotionen zu begreifen und darüber zu sprechen. Er behauptet: "Emotionen haben klar abgegrenzte Funktionen. Die Formen sind die logische Folge einer speziellen Mechanik zwischen Körper und Seele.
Ohne die Formen gesehen zu haben ist das unglaublich und man denkt eher an bunte, psychedelische Arbeiten, um so ein Thema zu visualisieren - aber ganz im Gegenteil. Es sind vielmehr ganz einfache, minimalistische und dreidimensionale Formen, die wie Piktogramme funktionieren und die auf den ersten Blick sehr unscheinbar wirken. Der AHA Effekt kommt aber schnell, denn die Unterschiede und die Vergleichbarkeit der Formen machen durch die Minimal-Informationen Sinn. Die allgemein verständlichen Modelle sind bereits für Kinder intuitiv nutzbar und der Schwerpunkt der Arbeit liegt im therapeutisches und didaktischen Bereich. Aber es macht auch einfach Spaß die Formen als Unterhaltungskick bei einem geselligen Abend auf den Tisch zu stellen, denn sie sind letztendlich eine Kommunikationshilfe, um über Gefühle zu sprechen.
Damit das an für sich undurchsichtige Thema leicht bleibt, bietet er die Formen als Sets mit jeweils 15 Figuren mit ø 18 cm Höhe in praktischen Tragekoffern an. Es gibt 3 Sets aus seinen insgesamt 54 Formen, die sich in Altersgruppen aufteilen lassen: bis 12 Jahre, ab 12 Jahre und ab 18 Jahren, um Schwerpunktthemen für die Früherziehung, die Erwachsenenbildung und Personalentwicklung zu unterstützen.
Das Frankfurter Dialogmuseum hat seine Arbeiten bis Mitte 2009 in einem Ausstellungskonzept integriert. Unter dem Titel TOUCH YOUR EMOTIONS wurden 37 Kleinskulpturen zur Ansicht und 12 Handmodelle zur haptischen Erfahrung gebaut. Das Museum ist seit über 20 Jahren in über 100 Ländern tätig und hat sich auf die Sensibilisierung und Aktivierung von zwischenmenschlichen Dialogen spezialisiert. Die Besucher werden dort von blinden Guides durch einen Rundkurs geführt, in der absoluten Lichtlosigkeit. In einem Raum dieses Parkours sind die 12 Handmodelle montiert, die von den 70.000 Besuchern ertastet werden können. Bei den hohen mechanischen und hygienischen Anforderungen im musealen Betrieb und der Ausführung der minimalistisch-geometrischen Arbeiten des Künstlers fiel die Wahl schnell auf das Lasersintern.
Roland Judex, der seit 1989 als visueller Gestalter und Agenturinhaber tätig ist, arbeitet mit modernsten Technologien der digitalen Welt und man kann ihn deshalb wohl auch als digitalen Bildhauer bezeichnen. Sein Skizzenblock ist CINEMA 4D, seine Modelle entstehen als Animationen oder im Rapid Prototyping-Verfahren und seine Materialien sind modernsten Entwicklungen des Formenbaus oder der Architektur entliehen, also oft synthetisch.
Sein Steckenpferd: die Visualisierung von emotionalen und kommunikativen Grundlagen. Seit 10 Jahren widmet er sich als Querdenker diesem Thema und zwar mit dem Anspruch, die Ergebnisse in allgemein verständliche Konzepte zu packen. Und das gelingt ihm offensichtlich ganz gut. Nach Aussagen des Künstlers musste er zuerst verstehen, wie man sich die Seele vorstellen kann und welche Verflechtungen diese mit unserem Körper und der Psyche hat. Anscheinend geht es zentral um einen sehr weitreichenden und verblüffend einfachen Energie- und Informationsaustausch. Roland Judex nennt das "Die Quantenmechanik der Seele.", die er in einem abstrakten Gemälde von 6 x 3 Metern Größe und dem Titel: "Bewusstsein & mehr..." auf eine Minimalaussage zusammenfasst. Die GEFÜHLE IN 3D funktionieren deshalb so effektiv, da es logische und unterscheidbare Funktionen bei Emotionen gibt, die diesen Prozessen entstammen. Und genau die sind in seinen Formen verewigt. Selbstbewusst meint er: "Ich freue mich sehr über die Resonanz der Menschen auf die Formen, denn das ist der wichtigste Beweis, dass ich etwas richtig verstanden habe. In aller Kürze bedeutet das: EMOTIONS FOLLOWS FUNCTION."
Der Künstler wird von einigen Rapid-Prototyping Herstellern wie Stratasys, Dimension und 3D Systems und 3D-Unternehmen wie Dosch Design gefördert und unterstützt selbst gerne Firmen, die sich im Social Sponsoring mit seiner Arbeit engagieren möchten, indem er Vorzugspreise anbietet, wenn zum Beispiel Firmen diese Sets an Kindergärten oder Schulen verschenken möchten. Er hält Vorträge und bietet Schulungen über kooperierende Psychologen und Pädagogen an.
Weitere Informationen gibt es unter
Atelier Roland Judex
Kennedyallee 48
60596 Frankfurt
http://www.gefuehlein3d.de
http://www.rolandjudex.de
oder gerne im persönlichen Gespräch per Telefon
069-43007958.
Bildunterschriften:
00 - Roland Judex mit dem "Zwiespalt" in der Hand und anderen Emotionen
(Mitgefühl, Aktivität, Unsicherheit..)
01 - Einstiegs-Set, 2400 EUR zzgl. Mwst & Versand als Lasersinter-Modelle,
Höhe ø 18 cm (v.l.n.r. Zwiespalt, Hass, Unsicherheit, Flexibilität,
Mitgefühl, Veränderung, Einsamkeit, Aktivität, Vertrauen,
Freundschaft, Neugier, Trägheit, Hilfsbereitschaft)
02 - Formenübergabe der Lasersinter-Modelle zum Ausstellungsbeginn im
Frankfurter Dialogmuseum
http://www.rolandjudex.de/aktuell_dialogmuseum_ffm.htm
03 - Kurz-Vortrag im Frankfurter Dialogmuseum zur Eröffnung Juli 2008
04 - GEFÜHLE IN 3D - Gefühle zum anfassen
http://www.rolandjudex.de/aktuell_kita_zauberhut_kurz.htm
05 - GEFÜHLE IN 3D überbrückt Barrieren, Blindenverband Frankfurt, TV-
Beitrag 7. Mai 2008
http://www.rolandjudex.de/aktuell_blinde_ffm.htm
06 - GEFÜHLE IN 3D - als Event-Highlight, Leih-Ausstellungen für
Veranstaltungen & Kongresse
http://www.rolandjudex.de/aktuell_westhafenpier09.htm
07 - Hintergrundbild des Buchcovers "Gefühle in 3D" für 9,90 EUR, ISBN
978-3-00-25966 Leseprobe:
http://www.rolandjudex.de/aktuell_buch.htm
09 - Der Zwiespalt wächst, 2,25 m auf der EUROMOLD 2008
http://www.rolandjudex.de/aktuell_euromold08.htm