WACOMS Inkling macht Furore, und CINEMA 4D illustriert die Fähigkeiten des Wundergriffels!
Wer in den letzten Monaten die Szene der Eingabegeräte für Computer etwas genauer beobachtet hat, stolperte fast zwangsläufig über WACOMs neuen Coup: den Inkling! Der Inkling ist ein Kugelschreiber, der mit einem Sender versehen, die Bewegungen auf dem Papier an einen Empfänger schickt. Dort werden die Bewegungen zu einem digitalen Abbild des auf dem Papier gezeichneten Bildes umgesetzt. Für all jene, die auf Papier malen und zeichnen und sich nie mit Touchtablets anfreunden konnten, das ideale Eingabegerät.
Schon im Vorfeld war der Inkling der Geheimtip, um den sich allerlei Gerüchte zu ranken begannen. Um die feinen Fähigkeiten des Inklings ins rechte Licht zu rücken, und über das Internet zu kommunizieren, entschloss man sich bei WACOM, eine Reihe von Videos zu produzieren. Diese sollten als Marketing-Instrument und als Tutorials dienen und so die Features des Inklings klar und deutlich in Szene setzen. Eine komplexe Aufgabe, die man mit klaren Linien zu lösen gedachte. Letztlich: was lag näher, als die Filme als Animationen mit einfachen klaren Linien anzulegen?
Aber die Videos sollten nicht sofort mit den animierten Linienbildern beginnen, besonders nicht der Hauptfilm. Hier sollte die Eigenschaft, der Freiheit des Künstlers dargestellt werden, der den Inkling im wahrsten Sinne des Wortes überall einsetzen kann. Ein Umstand, der im Video mit der rasenden Abfolge von Arbeitsoberflächen dargestellt wird, auf denen immer derselbe Block, derselbe Inkling und dieselben Hände agieren. Beginnen diese Hände dann zu zeichnen, blendet das Video auf eine gezeichnete Version derselben Ansicht um, und erläutert, was gerade passiert.
Die Aufgabe, dieses Projekt und noch einige Tutorial Videos für den Inkling zu realisieren, fiel Robert Hranitzky und Akira Endo zu. Bevor es jedoch mit dem Trailer losging, galt es zunächst Abbildungen für die Verpackung zu kreieren. „Ich habe die Szene mit dem GSG LightKit Pro ausgeleuchtet und entsprechend eine Studioumgebung nachgebaut.“ merkt Robert Hranizky dazu an. „Gerendert haben wir diese Bilder ausschließlich mit dem CINEMA 4D Renderer.“
Die Arbeit an dem Marketing Trailer war ungleich aufwändiger, als die Arbeit an den Verpackungsbildern. Hier hatte das Duo viele Realszenen, die sie überblenden und miteinander mischen mussten, zudem war ein Farbabgleich der verschiedenen Szenen nötig. Dazu musste der Inkling selbst in einigen Szenen virtuell eingefügt werden. Die CAD Modelle wurden von Akira Endo in das CINEMA 4D Format gewandelt, so dass diese dann in der Animation verwendet werden konnten.
Bei den folgenden Arbeiten an den sechs verschiedenen Tutorial Videos wurde ebenfalls oft das Modell des Inklings verwendet und das Kreativ Team mit zwei weiteren Artists, Max Iglesias und Diana Eglseder, erweitert. Knapp zehn Minuten lang wird in den Videos detailliert die Arbeitsweise des Inklings und der Umgang mit der Software dargestellt. Immer wenn in den Videos der Inkling in Aktion zu sehen ist, handelt es sich um animierte CINEMA 4D Szenen, die mit Sketch & Toon gerendert wurden, um den leicht „krakeligen“ Outline Stil zu erzielen, der die Renderings wie handgezeichnet aussehen lässt. Alles in allem entfiel der Löwenanteil der Arbeiten an dem Projekt auf CINEMA 4D und After Effects. Immer wenn 2D Grafik benötigt wurde, kam Illustrator ins Spiel. Die Zusammenarbeit der drei Programme klappt reibungslos, insbesondere die Pipeline zwischen CINEMA 4D und After Effects lässt keine Wünsche offen.
Schaut man sich Teaser, Marketingvideos und die Tutorials für Inkling an, wird deutlich, dass hier eine Reihe von Videos erstellt wurde, die dem innovativen und spannenden Produkt mehr als gerecht werden!
Link zum Making of:
http://vimeo.com/28346736
Link zum Trailer:
http://vimeo.com/28346340
Website Robert Hranitzky:
http://www.hranitzky.com
Website Akira Endo:
www.akira-endo.com