Mit CINEMA 4D haben Perception & Pixel Liberation Front Tony Stark’s Welt Wirklichkeit werden lassen.
An Jon Favreaus (Regisseur) VFX-Spektakel "Iron Man 2" haben unglaublich viele Leute mitgearbeitet. Wir haben mit zwei der beteiligten Effektschmieden gesprochen. Zum einen war das die in New York beheimatete Agentur Perception und zum anderen die in Venice, Kalifornien ansässigen Spezialisten der Pixel Liberation Front. Beide haben uns erläutert, wie Sie mit Hilfe von CINEMA 4D und After Effects einige der High-Tech-Spielzeuge und Spezialeffekte kreiert haben, die Tony Starks (Robert Downey Jr.) Welt futuristisch und glaubwürdig zugleich erscheinen ließen.
Perceptions Arbeit an "Iron Man 2" begann schon in der Entwurfsphase, als Marvel Studio eine voll animierte Videosequenz benötigte und in Auftrag gab. Projiziert auf eine 20-Meter-Leinwand läuft das Video im Hintergrund, wenn Toy Stark seine Keynote-Ansprache auf der Stark Expo-Messe hält und darüber berichtet, wie Iron Man über das Böse in der Welt triumphiert hat. Um die Übergänge zwischen den einzelnen Teilen des Videos zu animieren, modellierten die Artists ein Metallstück in CINEMA 4D und animierten Rotationen in verschiedene Richtungen.
Die Videoproduktion machte klar, dass Perception die Welt von Tony Stark verstanden hatte und Marvel fragte, ob sie nicht eine größere Rolle bei der Produktion übernehmen wollten.
Innerhalb von 4 Monaten lieferte Perceptions Kreativteam mehr als 125 Szenen von der Vintage-Logoanimation und Broadcast-Clips hin zu modernen Designs und Interfaces für Starks Smart Phone, Kaffeetisch, Schlafzimmerspiegel und TV-Geräten.
Starks Smart Phone ist ein Mix aus 2D-Elementen die in After Effects entstanden sind sowie 3D-Animationen die wiederum in CINEMA 4D produziert wurden. "Das Navigationsgerät das Robert Downey Jr. die ganze Zeit über mit dem Daumen bedient, haben wir in CINEMA 4D designed, weil wir der Meinung waren, dass es komplex erscheinen sollte und dennoch flexibel in der Art wie es bewegt und animiert wurde", erklärt John LePore, Kreativdirektor bei Perception.
Rund 80 Prozent von Perceptions Arbeit baut auf den integrierten Workflow von CINEMA 4D und After Effects auf, sagt LePore und ergänzt, dass auch "Iron Man 2" an dieser Stelle keine Ausnahme macht. Während After Effects genutzt wurde, um das google-basierte Interface auf Starks gläsernem Kaffeetisch zu erzeugen, enthält die Videosequenz, die auf der Stark Expo gezeigt wird, eine Menge 3D-Elemente, die in CINEMA 4D erzeugt wurden. "Alle Glasobjekte, z.B. die über dem Stark-Logo plaziert sind, wurden mit Hilfe des MoGraph-Cloners erzeugt. Effektoren halfen dann dabei die "Choreografie" zur Bewegung der Elemente zu entwerfen", erzählt LePore weiter.
Entwurf und Animation des HUDs
Einen glaubwürdigen Blick durch die Maske von Iron Man hindurch zu erzeugen, dass war die Aufgabe der Pixel Liberation Front. Kreativdirektor Stephen Lawes führte ein Team von Artists an, das fast 100 Head-Up-Displays (HUDs) in einem Zeitraum von mehreren Monaten entwarf. Darüber hinaus noch rund 30 Monitor-Displays, die im Verlauf des Films zu sehen sind.
Lawes, der schon an "Avatar" und "Terminator: Salvation" gearbeitet hat, ergänzt: "Wir wollten die Visual Effects des Films in Sachen Design auf die Spitze treiben, dabei aber auch gewährleisten, dass die futuristischen Entwürfe immer glaubwürdig blieben. Das war eine echte Herausforderung."
Die Animation des HUDs wurde in After Effects realisiert. Anschließend wurden die Animationen in CINEMA 4D auf eine Kugel projiziert, um die Wölbung des Displays zu simulieren. Das Ergebnis wurde dann wieder mit After Effects über das Gesicht des Schauspielers composed.
Showreels von Pixel Liberation Front
http://www.thefront.com/showreels.php
Info
www.thefront.com
perceptionnyc.com